Projekt junge Kunst am Moltkeplatz

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junge Kunst am Moltkeplatz

Aufbauend auf das während der ersten Jahre seines Bestehens Erreichte organisiert der Verein Kunst am Moltkeplatz KaM seit Anfang 2010 Wechselaus­­stellun­gen junger bildender Künstler*innen und gibt ihnen die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes junge Kunst am Moltkeplatz“ ein junges Werk in der wunderschönen Park­anlage des Moltke­platzes ‒ zusammen mit den permanent aufgestellten an­deren Skulpturen ‒ für eine begrenzte Zeit aus­­zustellen.

Die folgenden Künstler*innen haben bisher an diesem Projekt teilgenommen:

Christian Forsen: Nachhaltiger Vogel, 2010; Stahl, Kunststoff; Ausstellung 2010.

Leunora Salihu: Tube End, 2010; Holz, Kunststoff; Ausstellung 2010‒2011.

Monika Stricker: I Know It Is A Metaphor, 2012; synthetischer Schweiß, T-Shirts, Eimer, Streichholzschachtel, Streichhölzer, Spiegel, Vitrine; Ausstellung 2012‒2013.

Frank Bölter: HOrigamiUSE, 2013; laminiertes Papier; Ausstellung 2013‒2014.

Konsortium: Korridor, 2014; Holz, Schalplatten, Fassadenfarbe, Lack; Ausstellung 2014‒2015.

Martin Pfeifle: onda, 2016; Holzlatten, Schichtholz, Lack; Ausstellung 2016‒2017.

Phung-Tien Phan: Bankett Gruppe 2, 2018; acht einzelne Teile: Beton, Metall, Lack; Zaun: Holz, Polycarbonat, Foto; Ausstellung 2018‒2019.

Christian Odzuck: Atlanten, 2020; Mixed Media; Ausstellung 2020‒2021.

Im Rahmen dieser temporären Ausstellungen soll auch die Be­schäf­­tigung junger Künstler*innen mit Essen und deren Anbindung an unsere Stadt befördert werden. So setzt die Ent­wicklung einer Skulptur für den Aufstellungsort auf dem Moltkeplatz voraus, sich nicht nur mit dem Platz und den vorhandenen Kunstwerken, sondern auch mit dem Umfeld auseinanderzusetzen: dem städtebaulich höchst inter­essanten Moltkeviertel und seiner Geschichte.

Vorschläge zu neuen Projekten und Unterstützung bei Auswahl und Durchführung erhält der Verein durch Dr. Anna Fricke (Kuratorin für Zeitgenössische Kunst Museum Folkwang), die uns seit dem Projekt Bankett Gruppe 2 zur Seite steht. Zuvor ‒ bis zum Abschluss des Projektes onda ‒ hatte dies Dr. Marcel Schumacher (vormals Museum Folkwang, jetzt Kunsthaus NRW in Aachen-Kornelimünster) übernommen … und wiederum davor ‒ bis zum Abschluss des Projekts HOrigimUSE ‒ Dr. Sabine Maria Schmidt (vormals Museum Folkwang).

Zur Beratung und Unterstützung steht dem Verein auch sein Künstlerischer Beirat zur Seite. Mitglieder dieses Beirats sind Dr. Uwe Rüth (Köln, vormals Direktor Skulpturenmuseum Glaskasten Marl) und ‒ seit 2019 ‒ Peter Gorschlüter (Direktor Museum Folkwang). In der Vergangenheit haben uns ebenfalls beraten und unterstützt: bis zu seinem Tod 2019 Prof. Dr. Manfred Schneckenburger (Köln, vormals u.a. Kunstakademie Münster), in der Zeit 2013‒2019 Dr. Tobia Bezzola (Lugano, vormals Direktor Museum Folkwang) und bis 2013 Dr. Hartwig Fischer (London, vormals Direktor Museum Folkwang).

Die ursprüngliche Anregung zu dieser Reihe zur Unterstützung jüngerer Künstler*innen hat der Künstler und Hochschullehrer Friedrich Gräsel (1927‒2013) an den Verein herangetragen. Friedrich Gräsels Hannover Tor war 1982 das erste auf dem Moltkeplatz aufgestellte Kunstwerk. Die Förderung jüngerer Künstler*innen war Friedrich Gräsel ein wichtiges Anliegen.

Wir sind davon überzeugt, dass mit einer zeitlich begrenzten Aufstellung immer wieder neuer Werke die Lebendigkeit des Kunststandortes Moltkeplatz gefördert wird: eine ‒ wie wir meinen ‒ für alle Seiten gewinnbringende Situation.

Die im Rahmen dieses Projektes entstandenen Dokumentationen / Veröffentlichungen sind in der Deutschen Nationalbibliothek (hier) und in der NRW Bibliographie eingestellt; hier die Einträge der NRW Bibliographie zu Christian Forsen: Nachhaltiger Vogel, Leunora Salihu: Tube End, Monika Stricker: I Know It Is A Metaphor, Frank Bölter: HOrigamiUSE, Konsortium: Korridor, Martin Pfeifle: onda und Phung-Tien Phan: Bankett Gruppe. Ggf. wählen Sie hier und geben den Nachnamen der Künstlerin oder des Künstlers ein.

Die Dokumentationen sind beim Verein Kunst am Moltkeplatz KaM e.V. erhältlich; Kontakt hier. Einige der Dokumentationen können als pdfs heruntergeladen werden; die Links sind auf den Seiten für die jeweiligen Werke angegeben.

Für die auf dem Moltkeplatz aufgestellten temporären Werke seit 2010 aus der Reihe „junge Kunst am Moltkeplatz“ siehe hier.